Dezent, Herr Selent!

Wie heißt es doch gleich so schön im Volksmund? Aller guten Dinge sind drei! Im folgenden Feature dreht es sich um den Audi A3 von Protagonist Oliver Selent. Genauer gesagt beschäftigen wir uns mit seinem '05er Sportback, den sich der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen nach dem Vorbild von Julian Sippels A3 8P (siehe ASL 06/08) individuell veredelte.

Einfach BRAvissimo! Nach einem VW Golf IV und Jetta V ist dieser variable Fünftürer das dritte Schrauberprojekt des Münsteraners. Dabei sollte es eigentlich ein Golf R32 werden. Aber es kam anderes. Über Details seines 8PA und wie es u.a. zu dem Sinneswandel kam, berichtet uns Oliver in den folgenden Zeilen.

"Nachdem mein zweites Projekt, ein Jetta V mit 2,0-Liter-FSI notgedrungen abgeschlossen war", beginnt Oliver seine Ausführungen, "musste etwas Neues her – gerne auch mit mehr Dampf. Ursprünglich habe ich mich nach einem Golf R32 umgesehen, bin dann aber darauf gestoßen, dass ein vergleichbar motorisierter Audi A3 Sportback nur gut die Hälfte in der Versicherung kosten würde - von da an, und vor allem nach dem Bericht von Julian Sippels A3 in AUDI SCENE LIVE sowie einigen Muster-Umbauten aus dem fourtitude.com-Forum, war es endgültig um mich geschehen."

Der Hauptgrund für den A3 – sein nunmehr drittes Projekt war, dass Oliver bei seinem Jetta-V-Projekt eine klare Grenze der Machbarkeit bezüglich der Fahrwerksjustage auf Abgrundtiefem Niveau aufgezeigt bekam. Bei der Suche nach einem Fahrwerk für den Jetta, was ein "sportlich-sicheres Fahrverhalten" mit extremer Tiefe vereinigen sollte, ist der Münsteraner durch Internetrecherche auf den Deutschlandsitz der Firma K-Sport in Markranstädt gestoßen. Inhaber Rene Rösel stellte ihm damals auch ein passendes Fahrwerk zusammen. Nach einem halbtägigen Ortstermin stellte sich dann heraus, dass das Fahrzeug bei Olivers angestrebter Tiefe bereits im Stand mit der Antriebswelle am Rahmen auflag. Grund hierfür ist in der Konstruktion des Handschalters zu suchen. Von da an war das Jetta-Projekt auf Eis gelegt. Ein Einschnitt in den Rahmen war aufgrund des noch jungen Fahrzeugalters und der Zulassungsprobleme keine wirkliche Alternative.

Die Gründe für den Umstieg auf den hier gezeigten 3,2-Liter A3 mit 4-Motion/"quattro" waren zum einen Olivers seit Führerscheinbeginn andauernder Wunsch einmal einen 'VR6' zu fahren. Andererseits war die Grundlage des Fahrzeugs, dass dank 4-Motion den erhöhten Platz zwischen Antriebswelle und Rahmen vorweist, welcher den angestrebten Tiefgang ermöglichen würde, hier gegeben ist.

Die komplette Story über den Audi A3 Sportback lesen Sie in AUDI SCENE LIVE, Ausgabe 03/10

Von: Andreas Ehm

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