Audi A3 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft

Fotos: Hardy Elis

Zum Saisonauftakt in der VLN-Langstreckenmeisterschaft überraschte Mike Jäger, der Stammpilot des Afri-Cola-Audi A3 von PROSport Performance, mit einer Nachricht: Kurt Thiim ist neben Jäger der zweite Pilot des schnellen A3.

Afri-Cola-Audi-A3

Der von PROSport Performance eingesetzte A3 erfährt durch den prominenten Zugang eine weitere Verstärkung. Thiim und Jäger zählen zu richtig schnellen Piloten auf der Nürburgring Nordschleife – mit dem Afri-Cola-Audi-A3 ist so ein starkes Team entstanden.

Zum Auftakt galt es, den Wagen erst einmal gründlich zu testen. Denn PROsport Performance hatte das Auto über den Winter gründlich überarbeitet. Zudem war Mike Jäger erst einen Tag vor dem Saisonauftakt zum ersten Mal wieder am Steuer seines A3. "Nach so einer langen Winterpause muss man sich die Nordschleife zunächst einmal in Ruhe angucken. An einigen Stellen ist der Fahrbahnbelag verändert und kaputte Stellen wurden ausgebessert." Somit nutzte Jäger seine erste Ausfahrt am Tag vor dem Rennen als zügige "Informationsfahrt", die prompt in der Leitplanke endete. "Zum Glück ist nicht viel passiert", kommentierte Jäger gelassen.

PROsport Performance konnte den Schaden noch am Abend reparieren, sodass dem Einsatz nichts im Weg stand. „Mein Respekt und Dank geht ans Team um Chris Esser, die hier ganz hervorragende Arbeit geleistet haben“, sagte Mike Jäger. Thiim, der am Vormittag des Renntages zum ersten Mal am Steuer des Afri-Cola-A3 saß, zeigte sich auch sehr zufrieden und absolvierte auf Anhieb schnelle Runden. Allerdings hatte das Duo in der Klasse SP3T harte Konkurrenz gegen sich. Unter anderem waren zwei VW Scirocco mit dabei, die Volkswagen im Werkseinsatz an den Ring brachte. Die beiden waren es dann auch, die die Klasse gewannen.

"Gegen die beiden werksunterstützen Sciroccos, die Opel Astras sowie die Raeder TTs haben wir auf Grund der überlegenen Technik im Moment nur wenig Chancen, aber ein Rennen dauert mindestens 4 Stunden und da kann so einiges passieren", sagte Mike Jäger. Nach einem spannenden 4-Stunden-Rennen belegte der Afri-Cola-Audi trotz zwischenzeitlichem Reifenschadens Platz 4 in der Klasse. Und das, obwohl Kurt Thiim das Feld von hinten aufrollen musste. "Mir ist das Auto in der Einführungsrunde ausgegangen", erklärte der ehemalige DTM-Champion. Nachdem das komplette Starterfeld vorbeigezogen war, sprang das Auto wieder an und die Aufholjagd konnte beginnen. "Wie gesagt, die Konstanz macht´s", meinte Jäger lächelnd, "und warum sollen wir nicht auch einmal Glück haben."

"Mit Kurt Thiim habe ich eine Größe mit im Auto, von der ich noch eine Menge lernen kann", daher hofft Jäger auch, dass Kurt Thiim auch beim zweiten Lauf wieder am Steuer des Afri-Cola-A3 Platz nehmen wird.

Fotos: Hardy Elis

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